LESEPROBE
Der Kurzschluss
Nachdem ich fertig war und sich meine Muschi wieder glatt anfühlte, spürte ich aber auch eine gewisse Erregung, die mein intimes Hantieren verursacht hatte. Deshalb hatte ich wohl auch besondere Lust zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen am Vormittag, wenn ich allein bin. Aus dem hintersten Winkel des Wohnzimmerschrankes holte ich die DVD, die mir vor einiger Zeit eine Freundin geschenkt hatte. Mit einem Augenzwinkern.
»Ich glaube, das wird dich anregen«, hat sie gesagt.
Es handelt sich um Video-Aufnahmen, die während einer sexbetonten Feier im Schloss der Gräfinnen von Mannslieb gemacht worden sind. Wahrscheinlich nichts Offizielles, aber sehr professionell gemacht. Die Gräfinnen von Mannslieb sind für ihre einerseits recht traditionsbewusste, andererseits recht offene Lebensweise bekannt. Und wie ihr Name es vermuten lässt, haben sie nichts gegen lustbetonte Begegnungen mit Männern. Ihr Adel und ihre enge Beziehung zum Königshaus erlaubt es ihnen, trotz des Männermangels in Femina ihre diesbezüglichen Wünsche auch auszuleben.
Ich legte also die DVD ein und sah mir zum wiederholten Male die Szenen der rituellen Begattungsfeier der jungen Gräfin Eva an. Ich kannte den Film inzwischen in- und auswendig. Besonders der Lusttanz eines Paares vor allen Versammelten und vor der offiziellen Begattung von Eva gefielen mir. Während des Tanzes sah man immer mal im Hintergrund die nackte Schönheit Eva auf einem thronartigen Stuhl sitzen. Und direkt neben ihr an einen Pfahl gefesselt einen bildschönen, schwarzhaarigen Jüngling mit vorgereckter Liebeslanze. Dieser Mann gefiel mir außerordentlich. In einer Szene lehnt sich Eva mit ihrer Wange an das steife Glied neben ihr und lässt sich praktisch von diesem Liebeswerkzeug ihre Haut streicheln. Dabei könnte ich jedes Mal fast eifersüchtig werden.
Wenn dann Eva von zwei gut aussehenden Spermaten geleckt wird, habe ich die Finger längst in meinem Lustspalt und bereite mir wunderschöne Gefühle. Und wenn dann mein Liebling von seiner Fesselung am Pfahl befreit wird und sich auf Eva stürzt, liege ich in meiner Phantasie an ihrer Stelle und statt meiner Finger spüre ich das starke, schöne Glied des Schwarzhaarigen in meiner Vagina, bis es mir kommt.
Danach geht es mir immer wieder gut. Aber manchmal denke ich auch, es wäre schon nicht schlecht, ab und zu mal eine reale Begegnung mit einem Mann zu haben. Oder noch besser, eine kleine Liebesfreundschaft für regelmäßige befriedigende Treffen. Erlaubt ist dies ja, nur die Gelegenheit fehlt mir.
Wenn ich es mir recht überlege, hatte ich schon fast 12 Jahre keinen Mann. Es war bei der Gravidierung für Ariana, als man mir einen wahrlich süßen Jungen geschickt hatte. Wir hatten zwei heiße Nächte miteinander und ich hätte ihn gern wieder getroffen. Leider habe ich ihn aber danach nie wieder gesehen. Es ist eben üblich, dass die Spermaten nach ihrem Dienstjahr in eine andere Stadt eingewiesen werden. Ich hatte jedenfalls dann eine Weile genug von den Männern.
Mein zweites Kind habe ich mir dann «spritzen« lassen, also eine künstliche Insemination bestellt, wie es wohl die meisten machen. Und habe das Baby aber trotz behördlicher Nachfrage nicht wegmachen lassen, obwohl es nur ein Junge werden sollte.

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